sharoo Escapes – Die schönsten Orte, um dem grauen Nebel zu entfliehen

 

Sobald mein Umfeld dem alljährlich viel zu schnell vergangenen Sommer nachtrauert, ist es wieder Zeit für meine Lieblingssaison: der goldene Herbst. Denn was ist schon ein heisser, aber verschwitzter Sommer, im Vergleich zum herbstlichen Farbspektakel mit frischer Luft, aus dem Boden spriessenden Pilzen, bunten Laubwäldern und Wanderungen oberhalb eines Nebelmeers?

 

Deshalb freue ich mich auf jedes Wochenende, an welchem ich die Wanderschuhe schnüren darf. Sobald gegen Ende Herbst jedoch die letzten Blättchen von den Bäumen wehen und die ersten Schneeflöcklein fallen, trauere ich dann der schönsten Jahreszeit nach. Doch die Gewissheit tröstet mich, dass nach jedem Sommer wieder der Herbst Einzug nimmt. Und so gebe ich den diesjährigen Herbst-Skeptikern und -Liebhabern meine liebsten Wandertipps.

1/ Für Herbstromantiker: Höhenweg Fafleralp – Lauchernalp

 

Die Fafleralp gehört definitiv zu meinen Herbst-Favoriten. Egal, ob man gemütlich im Beizli die Bergkulisse geniesst, im eiskalten türkisfarbenen Grundsee badet oder sich sportlich betätigt, die Fahrt ins Walliser Lötschental lohnt sich immer. Der Klassiker schlechthin ist der Lötschentaler Höhenweg und ich kann garantieren, dass vor lauter schöner Sujets das eine oder andere Foto geknipst wird.

 
 

  • Start: Parkplatz Fafleralp (auf Google Maps)
  • Ziel: Lauchernalp. Anschliessend mit der Luftseilbahn gemütlich hinunter nach Wiler und mit dem Postauto zurück zur Fafleralp (das Postauto fährt nur bis Ende Oktober zur Endstation Fafleralp). Die Wanderung kann natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge erfolgen.
  • Via: gut markierter Höhenweg
  • Zeit: ca. 3 h
  • Höhendifferenz: 410 m hoch und 72 m runter
  • Kilometer: 9 km
  • Highlights: Eigentlich alles. Von den gelben Lärchen mit den leicht verschneiten Berggipfeln als Farbkontraste, über die schöne Bergkulisse bis hin zum Bad im Grundsee, die Fafleralp hat es mir einfach angetan.
  • Einkehren: feine Walliser Plättli beim Camping & Gastro Fafleralp

 

2/ Für Sportliche und Steinbock-Liebhaber: Rundwanderung von der Lombachalp auf das Augstmatthorn und Suggiture

 

Die Chance, Steinböcke vor einer herrlichen Kulisse bestaunen zu dürfen, ist auf der Wanderung von der Lombachalp hoch zum Augstmatthorn und Suggiture sehr hoch. Und auch wenn die Steinböcke für einmal lieber Ruhe möchten, ist die Wanderung oberhalb des Nebelmeers immer wieder einen Besuch wert.

 
 

  • Start/Ende:  Lombachalp Restaurant Parkplatz (auf Google Maps). Das Parkieren ist gebührenpflichtig.
  • Via: Lombachalp – Augstmatthorn (2135 m) – Suggiture (2085 m)
    Der Weg ist recht steil, aber irgendwie doch erstaunlich gut machbar. Der Grat vom Augstmatthorn zum Suggiture ist sicherlich nicht für Jedermann, gefährlich ist es jedoch nie.
  • Zeit: 2.5 bis 3 h
  • Höhendifferenz: 580 m hoch und runter
  • Kilometer: 6 km
  • Empfehlungen: Aufgrund der steigenden Beliebtheit empfehle ich das Wochenende zu meiden. Zudem würde ich stets ein Pilze-Körbchen oder Ähnliches zur Hand haben – den Steinpilzen scheint es auf der Lombachalp genauso gut zu gefallen wie mir.
  • Highlights: Der Grat mit eindrücklichem Panorama auf die Alpen und natürlich die zahlreichen Steinböcke.
  • Einkehren: Ausser dem Restaurant Jägerstübli am Start/Ziel hat es auf dem Weg keine Einkehrmöglichkeit. Doch ein Picknick auf dem Augstmatthorn ist natürlich sowieso nicht zu überbieten.

 

3/ Für panoramaliebende Sonntagsausflügler: vom Atzmännig bis zur 1265 m hoch gelegenen Chrüzegg

 

Ein Sonntagsausflug wie er im Buche steht: einfache Anfahrt, gemütlicher Spaziergang, Einkehren oder Bräteln am Ziel, Panorama auf die Churfirsten geniessen, Glarner- und Schwyzer Alpen sowie sich Vergnügen nach getaner Arbeit.

 
 

  • Start/Ende: Atzmännig Talstation (auf Google Maps)
  • Via: Sesselbahn hoch zur Bergstation und via Grat Richtung Schwammegg – Vorderer Rotstein – Tweralpspitz der Chrüzegg entgegen. Zurück via Grosser Rotstein zur Bergstation Atzmännig.
  • Zeit: ca. 3 h
  • Höhendifferenz: 477 m hoch und runter
  • Kilometer: 8 km
  • Empfehlung: Auch hier gilt es die Augen offen zu haben fürs Pilze-Sammeln. Sollte einem das Pilzglück nicht hold sein, sind auch die zahlreichen Hagebutten-Sträucher eine willkommene kulinarische Ablenkung.
  • Highlights: Die Sicht auf ein eindrückliches Bergpanorama und Nebelmeer – falls vorhanden. Auch für Familien mit Kindern sehr empfehlenswert. Dies aufgrund des gut instandgehaltenen Weges und natürlich den zahlreichen Attraktionen bei der Bergstation Atzmännig – an den zwei Eseln hatte ich als Erwachsene also auch sehr Freude.
  • Einkehren: Berggasthaus Chrüzegg oder Bräteln an der Feuerstelle ca. 100m oberhalb des Restaurants Chrüzegg (ohne Rost).

 

4/ Für nebelgeplagte Zürcher Unterländer: drei Fluchtmöglichkeiten hoch zum Oberalbis, Jurablick oder Hörnli

 

Als ursprüngliche Zürcher-Oberländerin hatte ich das Glück, oftmals gerade so knapp über der Nebelsuppe Sonne tanken zu können. Sobald die Nebelgrenze jedoch ein paar Meter stieg, verschwand die Schadenfreude mit den Unterländern und nahegelegene Optionen mussten geschaffen werden, um den Nebel doch wieder von oben begutachten zu können. Dies gelingt beispielsweise auf diesen drei stadtnahen Aussichtspunkten:

 

  • Oberalbis: ab Parkplatz Mittelalbis zu Fuss in ca. 20-30 Minuten zum Restaurant Albishorn. Anfahrt von Zürich in ca. 30 min.
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  • Jurablick: ab Parkplatz an der Üetliberg-Station Ringlikon zu Fuss ca. 20 Minuten bis zum Teehaus Jurablick (nur Freitag, Samstag, Sonntag geöffnet). Anfahrt von Zürich in ca. 20 min.
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  • Hörnli: in ca. 1.5 h zu Fuss vom Bahnhof Steg hoch zu einem der bekanntesten Aussichtspunkte im Zürcher Oberland auf 1133 m Höhe. Hinunter entweder der gleiche Weg oder abenteuerlich mit einem gemieteten Trottinet. Parkieren beim Bahnhof Steg im Tösstal. Anfahrt von Zürich in ca. 40 min.

 

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Verfasst von Sabrina | 29. September 2017 |  


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