Durstig in Zürich – 3 unwiderstehliche Saftbars

 

 

Frische Säfte machen nicht nur glücklich, sondern sind auch gesund. 

 

Ein bisschen Farbe und Vitamine können nie schaden – schon gar nicht in der kalten Jahreszeit. Hier verrate ich euch, in welchen Saftbars mir die Getränke am besten schmecken.

 

1/ Saftlade – Der Klassiker 

 

Seit mehr als 25 Jahren gibt es den Saftlade im Niederdorf. Der Name verrät, was es hier hauptsächlich zu kaufen gibt: Mehrmals täglich bereitet das freundliche Personal verschiedene Frucht- und Gemüsesäfte sowie Smoothies zu. Sie alle sind weder mit Wasser gestreckt, noch enthalten die Getränke Zucker oder andere Zusatzstoffe. Qualität, die schmeckt. Mein absoluter Liebling heisst „Forte“: Er besteht aus Mango, Apfel sowie Ingwer. Diese leckere Mischung schmeckt süss und frisch zugleich.

 

Das Saftlade-Team bereitet auch eigene Lunch-Menüs zu. Diese sind saisonal und werden mit marktfrischen Zutaten gekocht. Suppen und Sandwich sind ebenfalls täglichen im Angebot, aber auch Birchermüesli und Milchreis. Wer es nicht in die Münstergasse schafft, muss übrigens nicht auf diese vielfältigen Köstlichkeiten verzichten: Der Saftlade liefert auch zu dir nach Hause oder ins Büro – per Velokurier. Auch das: Total ökologisch.

 

| Saftlade | Münstergasse 31 | 8001 Zürich |

 

2/ Juicery 21 – Der Shooting Star

 

Ein altmodisches Fahrrad, beladen mit frischen Früchten und direkt an der Sihlstrasse platziert, weist auf das neue Lokal Juicery 21 hin. Morgen für Morgen werden im ehemaligen Blumenladen Säfte kalt gepresst. Dafür ist eine mehrere Tonnen schwere Maschine nötig. Sie ermöglicht eine besonders schonende Pressung und vernichtet keinerlei kostbare Vitamine. Übrigens: Durch ein Guckloch können neugierige Passanten die tägliche Produktion beobachten.

 

Bestellt wird an einer langen Theke im reduzierten Lokal, das im Industrial Chic eingerichtet ist und Grossstadt-Charme à la New York verströmt. Da passt es, dass das Angebot in Englisch auf einer Schiefertafel notiert ist.

 

Vier verschiedene Säfte und diverse Raw-Shakes stehen zur Auswahl. Der klassische Orangensaft kostet acht Franken und schmeckte mir vorzüglich. Auch die mit Datteln, Vanille und Himalaya-Salz angereichte Mandelmilch ist ein gesunder Genuss. Für Hungrige gibt es belegte Bagels und ein Oat Porridge, der mit Banane, Kokosraspeln, Zimt und Agavensirup verfeinert ist.

 

| Juicery 21 | Sihlstrasse 93 | 8001 Zürich |

 

3/ Sasou – Die Internationale

 

Unweit des Limmatplatzes und in einer Seitengasse der Langstrasse befindet sich die Sasou Saftbar. Ihr Name ist japanisch und kann mit «verführen, einladen, verlocken» übersetzt werden. Eröffnet wurde das Lokal im Sommer von 2014 von Tiffany Kappeler. Um ihren Traum vom eigenen Lokal zu verwirklichen, hat die ehemalige Stewardess weltweit Inspiration gesucht und gefunden.

 

In der Sasou Saftbar kriegst du wahre Vitaminbomben – denn auch hier wird auf die schonende Cold Press-Methode gesetzt. Neben bereits abgefüllten Säften kannst du deinen eigenen Mix zusammenstellen und sofort pressen lassen. Extrawünsche wie eine doppelte Portion Koriander werden so wahr!

 

Das Angebot ist komplett vegetarisch und auch für Veganer hat es viele Optionen: Neben Säften und Smoothies werden im Lokal auch Suppen, Salate und Süsses offeriert. Letzteres sind Raw Food Desserts. Sie kommen ohne Kristallzucker, Soja und glutenhaltige Zutaten aus – besser und gesünder geht’s kaum.

 

| Sasou | Neugasse 41 | 8005 Zürich |

 

Verfasst von Eva | 4. März 2016 |  


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