sharoo Roadtrips – Fürs Wochenende ins Elsass

 

Wusstet ihr, dass Zürich genau 2.5 Autostunden von Strasbourg im Elsass entfernt ist? Nicht? Dann ist es höchste Zeit für einen baldigen Ausflug ins Land der Flammkuchen, Gugelhopfs und Croissants. Die französische Region an der Schweizer Grenze eignet sich nämlich perfekt für einen Wochenendtrip. Wir haben es für euch ausgetestet. Natürlich im sharoo Auto.

 

Unsere Reise geht am Freitagabend pünktlich nach Feierabend los. Dass der Zeitpunkt möglicherweise schlecht gewählt ist, merken wir sobald wir im dicken Verkehrschaos stecken. Sobald wir jedoch die Stadt hinter uns gelassen haben, rollt es sich im superturbo über die Autobahn. Eine Stunde nach Basel und ehe man sich versieht, hat man auch schon die Basler Grenze passiert.

 

Als wir in Strasbourg ankommen, ist es mittlerweile schon dunkel, doch auch im Mondlicht kann uns die Französische Stadt mit Charme entzücken. Wir platzieren unser Gefährt vor unserer Bleibe. In Strasbourgs Wohnviertel stellt man sein Auto einfach ganz unkompliziert irgendwo an den Strassenrand. Kostet nix! Das finden wir gut.

 

 

Am nächsten Tag geht es dann auf einen Bummel durch die Innenstadt. Zum Frühstück gibt es stilecht ein Pain en Chocolat beim Bäcker auf die Hand. Jetzt kann der Tag losgehen.

 

Strasbourg kann locker zu Fuss entdeckt werden und falls man doch plötzlich ein bisschen faul werden sollte, gibt es glücklicherweise noch das Tram. Neben den üblichen Ladenketten, die man aus europäischen Grossstädten schon kennt, hat es hier viele hübsche kleine Krimskramsläden und französische Bäckereien, die einem das Wasser im Mund zerlaufen lassen. Ausserdem punktet die Stadt mit vielen wunderschönen Gässchen zum Rumschlendern und Flanieren.

 

 

Wunderbar ist ein Spaziergang über den Strasbourger Flohmi, wo sich kleine Schätze zu fairen Preisen entdecken lassen. Der Flohmarkt findet immer Samstags auf dem Place de la Grande Boucherie statt und was der erfahrene Flohmi-Besucher natürlich bereits weiss, gilt auch hier: Die schönsten Schnäppchen findet man meist am Vormittag. Der frühe Vogel fängt den Wurm!

 

Sobald sich der Hunger dann mal meldet, setzt man sich in eines der unzähligen Restaurants in der Innenstadt und schlemmt einen Flammkuchen oder gönnt sich ein unkompliziertes Stück Pizza bei Square Delicatessen. Unsere Empfehlung: Gorgonzola-Zucchetti-Rucola!

 

 

Nach der ausgiebigen Stadttour geht die Reise weiter – wir wollen schliesslich noch mehr vom Elsass sehen! Über die Route du Vin fahren wir langen Weinreben entlang durch das Land. Die Wegweiser führen einen ganz praktisch zu den besonders schönen Örtchen und so landen wir in entzückenden Dörfer mit ulkigen Namen wie Ribeauvillé, Hunawihr oder Riquewihr.

 

In letzterem beziehen wir im Hotel Saint-Nicolas unser Zimmer. Hier sind die Angestellten äusserst gastfreundlich, das Hotel verfügt über eigene Parkplätze und dass es Wifi nur im Gemeinschaftszimmer gibt, finden wir zur Abwechslung mal ganz entspannend. Wir haben zum Glück Bücher eingepackt und ausserdem wollen wir ja auch noch den berühmten Elsässer Weisswein degustieren! Internet gibt es dann wieder daheim.

 

 

Am nächsten Tag wird dann erst mal ausgeschlafen, ausgiebig gefrühstückt und im kleinen Delikatessenladen um die Ecke eingekauft. Danach fahren wir weiter der Weinstrasse entlang und landen pünktlich zur Mittagspause in Colmar. Auch hier kann man schlendern, schlemmen und staunen was das Zeugs hält. Feinste Flammkuchen gibt es in der Schwendi Bier und Winstub und Bagels im trendigen Bagelstein. Perfektes Sightseeing bekommt man im Quartier Petit Venice.

 

Spätestens wenn es keinen Platz mehr auf der Kamera-Speicherkarte hat, die Bäuche platzen und der Kofferraum mit leckerem Weisswein gefüllt ist, ist es leider an der Zeit den Rückweg anzutreten. So unkompliziert wie beim Hinweg rollt es sich zurück nach Zürich, diesmal sogar ohne Feierabendverkehr. Wehmütig schliessen wir in Zürich den treuen sharoo Flitzer mit der App ab, doch bestimmt nicht zum letzten Mal: Be prepared Elsass, wir kommen zurück!

 

Verfasst von Sarah | 27. April 2016 |  


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