Mein Tesla ist dein Tesla

Glaub es oder nicht. Aber Lukas teilt seinen Tesla auch mit dir und mir. Vermutlich ein ziemlich cooler Typ. Deshalb lud ich mich selbst auf eine kleine Spritztour ein, mit Lukas in seinem Tesla Model S 85D. Abholservice inklusive.

 

 

Name: Lukas Rüegg
Alter:  44
Wohnort:  Zürich
Beruf(ung):  Geschäftsführer der Internet-Agentur RTP
Schuhgrösse:  44
Lieblings App: Tesla App ;) (Auto vorheizen, öffnen & fahren ohne Schlüssel, Dach öffnen, hupen, Ladestatus checken)

 

 

Hoi Lukas, wer oder was inspiriert dich?

Personen mit Visionen inspirieren mich. Menschen die wissen, wo sie hinwollen. Das fasziniert mich auch an Tesla. Elon Musk, der Kopf hinter Tesla, hat eine Vision und das spürt man bis ins letzte Detail vom Auto.

 

 

Was wolltest du als Kind werden?

Bauer. Das war ich auch mal und bin dann eher über Umwege in meinem jetzigen Job im IT-Business gelandet. Nach meinem Landwirtschaftsstudium habe ich einen Temporär-Job als Programmierer angenommen und dann hat es sich irgendwie verselbständigt.

 

 

Kommen wir zu deinem jüngsten Familienmitglied, dem Tesla 85 D.

Was hat er, das Andere nicht haben?

Tesla denkt von Innen nach Aussen. Anstatt einfach ein weiteres Elektro-Auto auf den Markt zu bringen, wurde mit einem ganzheitlichen Approach alles im Auto, bis hin zu kleinsten Details, neu durchdacht.

 

Tesla ist eine Computerfirma, die ein Auto gebaut hat und das unterscheidet Tesla fundamental von allen anderen Herstellern. Wenn man mit dem Tesla unterwegs ist, ist alles so intuitiv und einfach, dass man sich regelrecht fragt, wieso zuvor noch nie jemand darauf gekommen ist.

 

Daneben hat Elon Musk den Gedanken der CO2 Reduktion anders und weiter gedacht, als alle Autobauer vor ihm. Lange Zeit fuhr ich einen wunderschönen, alten Mercedes. Ich habe ihn zwar geliebt, bin aber immer mit einem schlechten Gewissen zur Tankstelle gefahren. Jetzt leiste ich durch das Tanken von Ökostrom meinen kleinen Beitrag zur umweltverträglichen Mobilität.

 

 

Du vermietest den Tesla seit Januar 2016 bei sharoo. Das freut uns!
Uns nimmt natürlich wunder, wieso du deinen Tesla teilst?

Ich hatte schon länger den Wunsch, einen Tesla zu kaufen.

 

Einerseits hatte ich jedoch finanzielle Bedenken, andererseits wusste ich, dass ich das Auto unter der Woche kaum benutzen würde. Als ich von Freunden auf sharoo aufmerksam gemacht wurde, sah ich eine Möglichkeit, mir meinen Traum zu erfüllen. Durch das regelmässige Teilen des Teslas kann ich mir etwas an die variablen Kosten dazu verdienen. Zudem ist er dann nicht teurer, als es der Mercedes war.

 

Neben dem finanziellen Aspekt macht es mir auch enorme Freude, andere am Tesla Erlebnis teilhaben zu lassen. Ich selber hatte vor dem Kauf für zwei Tage einen Tesla gemietet und das hat alles verändert. Vor der Fahrt war der Tesla ein ungewisser Wunsch, nach der Fahrt wusste ich, dass ich früher oder später selbst einen Tesla haben muss.

 

 

Was hat es mit dem „Autopiloten“ auf sich?

Seit Oktober gibt es den Tesla Autopiloten. Damit fährt das Auto komplett alleine. Es fühlt sich etwas an wie ein Blick 10 Jahre in die Zukunft.

 

Letztes Wochenende war ich für ein Skiweekend im Wallis. Ich bin mehr als die Hälfte der Strecke mit dem Autopiloten gefahren. Anfangs noch mit etwas Respekt, aber man entwickelt sehr schnell ein Gefühl für schwierige Situationen, wie beispielsweise wenn der Autopilot auf Autobahnen rechts überholen will.

 

Die Software lernt konstant dazu. Jeder Tesla sammelt Erfahrungen für sich und alle anderen Tesla-Fahrer. Somit wird die gesamte Flotte immer intelligenter.

 

 

Wie weit könnten wir jetzt theoretisch fahren?

Heute würde es uns gut ins Tessin oder nach Milano reichen. Normalerweise lädt man auf 80% und kommt damit gut 300 km weit, und das mit zügigem Fahren und auf Autobahnen. Mit einer 100%igen Ladung kommt man über 400 km weit. Alle 200-250 km gibt es heute bereits Supercharger Tankstellen, wo man innerhalb von 30 Minuten bis zu 60% nachladen kann. So fährt man problemlos durch ganz Europa, ohne für die Energie zu bezahlen.

 

 

Was war die längste Autofahrt deines Lebens?

Von Palermo nach Zürich, zugegeben mit Übernachtungspausen. Wir waren mit meinem alten Mercedes für 2 Wochen in den Ferien in Sizilien. Auf dem Hinweg haben wir von Genua aus die Fähre genommen, den Rückweg haben wir dann komplett auf dem Landweg zurückgelegt.

 

 

Verrate uns einen magischen Ort auf der Welt – Egal wo.

Wir bleiben gleich in derselben geographischen Ecke: Sardinien. Eine wunderschöne und extrem vielseitige Insel, auf die es mich immer wieder zurückzieht. Es ist sehr ländlich, gar nicht überlaufen und auch die Sarden sind mir enorm sympathisch. Ich kann es wärmstens empfehlen.

 

 

Zum Schluss darfst du jemanden loben! (Auch dich selbst oder dein Auto)

Ich lobe euch! Ich finde es toll, dass ihr in der Schweiz ein Portal fürs private Carsharing aufgebaut habt und richtig Gas gebt. Ich glaube fest an die Zukunft der Sharing Economy, in der Mobilität als auch in ganz anderen Lebensbereichen.

 

 

Lukas’ Tesla Model S 85D steht an 5 Tagen/Woche in der Josefstrasse für euch bereit (Wochenenden auf Anfrage auch verfügbar).

 

Verfasst von Danila | 10. Februar 2016 |  


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