One Team, One Mission – Auf Tortour mit sharoo

 

Am Genfersee bei Rennhälfte liegt das Ziel noch in weiter Ferne. Christian kämpft mit Übelkeit, Mario geht es auch nicht besonders gut. Bis dahin aber war alles ein einziges Hoch und der Start unbeschreiblich: Mitten in der Nacht, nur begleitet von ein paar anderen „Verrückten“ sowie vom sharoo Begleitfahrzeug, beginnen Mario & Christian in Schaffhausen die Tortour.

    

Wir haben die beiden kurz nach dem härtesten Strassenradrennen der Schweiz getroffen. Wie sie sich geschlagen haben und was sie zukünftigen Teilnehmern empfehlen, erzählen sie uns im Interview…

 

 

Name: Mario Serratore & Christian Wassmer
Zurückgelegte Distanz: 1’000 km
Überwundene Höhenmeter: 13’000 hm
Gefahrene Stunden insgesamt: 37
Schlaf in 2 Tagen: Christian: 1,5 h | Mario: –
Platzierung: Rang 8 von 20 Zweier-Teams

 

 

Hallo ihr beiden & herzlichen Glückwunsch! 1’000 km in 2 Tagen durch Tag und Nacht, das ist für viele unvorstellbar. Wie hält man solch ein Rennen durch und was macht der Muskelkater?

 

Mario: Der Erfolg hängt vor allem davon ab, wie man in die Tour hineingeht. Um Muskelkater und Krämpfe vorzubeugen gilt während der Fahrt: nicht zu grobe Gänge drücken sondern locker fahren, bergauf auch mal den Fahrstil wechseln und vor allem genügend trinken. Muskelkater hatte ich glücklicherweise nicht.

 

Christian: Körperliche und mentale Fitness sind für das Rennen gleichermassen wichtig. Den Kopf muss man vor allem für die schwierigen Momente bereit halten…

 

 

Was hat euch am meisten beeindruckt?

 

Christian: Dass ich gar nicht müde wurde; weder körperlich noch im Kopf. Damit hatte ich nicht gerechnet. Offenbar haben die Hormone ihre Wirkung voll entfaltet. Zudem habe ich auf der drittletzten Etappe überraschend Urs Lehmann getroffen, Ski Abfahrt Weltmeister von 1993.

 

Mario: Bei mir war es zum Beispiel der Überraschungsbesuch unseres Velo-Club Präsidenten an der Timestation in Bulle. Er ist immerhin durch die halbe Schweiz gefahren, nur um uns persönlich Mut zu machen. Dann natürlich auch unsere sechsköpfigen Crew, die uns ständig begleitet hat. Das Teamerlebnis war sensationell! Und auf dem Sustenpass fuhr plötzlich der italienische Ex-Weltmeister im Strassenrennen von 2008 an mir vorbei. Alessandro Ballan ist in einer Profimannschaft gestartet. Das erlebt man wirklich selten…

 

 

Gab es auch Momente, in denen ihr einfach vom Velo steigen wolltet?

 

Christian: Am Genfersee schien mir das Ziel auf einmal sehr, sehr weit entfernt. Ich hatte Magenprobleme und konnte weder essen noch trinken. Da musste ich einfach in den „Überlebensmodus“ schalten und auf ganz niedrigem Energielevel weiterfahren.

 

Mario: Ich hatte diesen Moment auf dem Jaunpass in der Dämmerung des ersten Tages. Wegen Verkehrschaos auf der ursprüngliche Route musste ich den Anstieg von der steileren Seite her nehmen. Bis zur Mitte vom Pass ging es locker, aber dann kam ein plötzlicher Einbruch. Mir wurde schlecht und fast schwarz vor Augen. Da dachte ich kurz , ich müsse die Tour abbrechen. Zum Glück war mein Begleitfahrzeug in der Nähe… In solchen Momenten ist es wirklich eine reine Kopfsache. Dann heisst es: One Team, One Mission. Und die Mission heisst ankommen.

 

 

Wie war das Fahren bei Nacht?

 

Christian: In der Nacht zu fahren ist sensationell schön, denn man nimmt die Umgebung plötzlich ganz anders wahr. Der Vollmond schien und alles war so unglaublich still…

 

Mario: In der zweiten Nachtetappe am Genfersee entlang konnten wir das Nachtleben und die Nachtschwärmer in Montreux und Lausanne miterleben. Sie haben uns natürlich nicht wahrgenommen, aber wir sie (lacht). Dann kam die erste Müdigkeit und es hiess nun sehr aufmerksam zu sein, einmal mehr anzuhalten und Koffein zu sich zu nehmen.

 

 

Die schönste Strecke der Tour?

 

Christian: Der Jura! Diese langen Hochtäler im Jura sind schlichtweg wunderschön. Besonders eindrücklich ist es auf dem Beatenberg. Von dort sieht man Eiger, Mönch und Jungfrau. Wenn ich diese Berge sehe, läuft’s mir immer kalt den Rücken herunter…

 

 

Welchen Tipp habt ihr für zukünftige Teilnehmer der Tortour?

 

Mario: Nehmt eine Wäscheleine mit, um die nasse Kleidung zu trocknen. Aufblasbare Matratzen sind zum Schlafen praktisch. Dann noch stapelbare Kisten, um im Auto alles Material aufzubewahren und auch schnell wiederzufinden. Denn Ordnung muss sein (lacht).

 

 

Ihr seid neue Mieter bei sharoo. Wie war das erste sharoo Erlebnis?

 

Christian: Es ist ein geniales Produkt! Der Fahrzeugbesitzer muss nicht vor Ort sein. Man kann das Auto flexibel abholen, mit der App öffnen und einfach losfahren.

 

Mario: Man findet, was man braucht. Über die App kann man mit dem Besitzer kommunizieren und sieht in seinem Profil wer ist und wie er erreicht werden kann. Vor allem auch die Versicherungsleistung ist gut gelöst. Sie ist bei sharoo inklusive und wenn mal etwas passiert, hat man keine Probleme. Das stimmt für alle. Tiptop.

 

 

Wem würdet ihr sharoo empfehlen?

 

Christian: Allen, die ein eigenes Auto als Luxus ansehen und sich fragen, ob sie wirklich eins brauchen.

 

Mario: Leuten, die nicht konstant auf ihr eigenes Auto angewiesen sind und es daher auch mal spontan weggeben könnten.

 

 

Mit dabei auf Tortour mit Mario & Christian war der Mercedes-Benz Vito von Urs.

 

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Übrigens: Christians persönliche Eindrücke der Tortour sind auf velowaerts.ch nachzulesen.

Verfasst von Samiha | 3. Oktober 2016 |  


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